Test+Tipps: Pinnacle SoundBridge (WLAN Internet-Radio)

Pinnacle SoundBridge Produktbild mit Fernbedienung Nun habe ich die SoundBridge von Pinnacle schon eine Weile und kann beruhigt über diesen WLAN MusicPlayer bzw. das Internet Radio schreiben. Es gibt ein baugleiches Modell von Roku bzw. ist das Modell von Pinnacle von Roku lizensiert.

Es ist sozusagen eine WLAN Internet-Radio Station, d.h. man kann ohne laufenden PC Radio-Streams aus dem Internet über WirelessLAN (Funknetzwerk) empfangen oder auch Musik von SD-Karten abspielen.

Des weiteren lassen sich die Streams über eine Web-Oberfläche verwalten, was die Sache etwas vereinfacht. Ansonsten wird nur die beiligende Fernbedienung benötigt, mit der sich alle Funktionen steuern und auch ohne PC Streaming-Sender hinzufügen, löschen und umbenennen lassen.

Was noch ganz praktisch ist, dass man sie auch über ein kleines Panel im Browser steuern kann, damit man z.B. aus einem anderen Zimmer, aus dem die Infrarot-Fernbedienung nicht greifen würde, den Player ebenfalls bedienen kann. Hierzu gleich ein kleiner Trick mit dem man dieses Panel auf das Nötigste reduziert und auch immer den aktuell gespielten Titel angezeigt bekommt:
Geht mit dem Browser auf eure SoundBridge und bookmarkt die Seite. Als URL gebt ihr allerdings folgenden Code ein:

javascript:SndBrdgWindow=window.open('http://192.168.xxx.xxx/ SoundBridgeNP.html','SoundBridge',"width=250,height=310, left=30,top=50");

Steuerungspanel der SoundBridge im Browser-PopUp Dies veranlasst in Zukunft, dass das Steuerungs- und Info-Panel in einem kleinen PopUp-Fenster aufgerufen wird. Die Größe ist für Firefox und meine PlugIn-Einstellungen getestet, ihr könnt die Pixel-Angaben natürlich noch etwas anpassen. Bei mir sieht es nun so aus wie links abgebildet (Klick für größere Ansicht).

Nun zur eigentlichen Test-Beschreibung:
Der Grund warum ich anfangs zögerte war die standardmäßig und aufgrund des Alters der SoundBridge nur vorhandenen WEP-Verschlüsselung für WLAN, was absolut nicht tragbar war. Denn wenn man ein Gerät mit WEP hat, nützt einem die ganze WPA oder WPA2-Fähigkeit seiner anderen Komponenten nichts, denn man muss auf den kleinsten gemeinsamen Nenner kommen.

Dann las ich allerdings von einem Firmware-Upgrade und WPA-Nachrüstung für die Streaming-Station, was den Klick zum Kauf bei mir sofort auslöste. Sie ist inzwischen auf eBay für um die 70,- Euro zu bekommen (Stand: 5/2008), was wirklich okay ist. Eine günstige Bezugsquelle für nagelneue Ware von normalen Händlern ist unter folgendem Link zu finden.
Ein Update der Software ist natürlich kostenlos erhältlich und schnell mittels SD-Card erledigt. Danach steht der WPA-Verbindung nichts mehr im Wege.

Was leider etwas dämlich ist, ist das mitgelieferte Netzteil, da man dadurch eigentlich auf einen Raum beschränkt ist. Man kann sich als einzige Abhilfe, da es selten Netzteile mit 1400mAh bei 5V zu finden gibt, ein geregeltes (!) Netzteil zu ca. 13,- bei Conrad oder Konsorten kaufen. Geregelt deshalb, da die ganzen billigen ungeregelten aber regelbaren Netzteile mit verschiedenen Ausgangsspannungen meist bei 5V satte 6.5 bis 7V liefern, was die SoundBridge beschädigen kann. Die meisten liefern zudem weniger Leistung (mAh) als das Originalnetzteil, das es eben leider nirgends nachzuordern oder über die Pinnacle-Seite zu beziehen gibt :/
Naja, das ist aber eigentlich der einzige Wermutstropfen an dem ansonsten tollen Gerät.

Es bietet ausser dem SD-Card-Slot noch zwei 3.5er-Klinkenbuchsen, in die man entweder einen Kopfhörer oder Aktivboxen (!) stecken kann.
Die Klangqualität hängt natürlich immens vom angeschlossenen Gerät und vor allem auch von der Qualität der Streams ab, aber bisher habe ich damit eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht, und ich habe schon relativ kritische Ohren.

Was man übrigens auf den Bildern nie sieht ist, dass der schwarze „Kasten“ unter der Bridge ein einfacher gummierter und abnehmbarer Standfuss ist. Auch wird kaum erwähnt, dass die Helligkeit des Displays nahezu stufenlos regelbar ist, ebenso wie die Lautstärke, was beides recht praktisch ist für dämmerige Einschlaf-Musik beispielsweise.

Als kleinen Wermutstropfen könnten manche sicherlich die auf 18 Stück begrenzte Anzahl an Speicherplätzen sehen, was mich aber nicht sonderlich stört, denn wer kann sich schon 50 Sender bzw. Speicherplätze merken… ;-)

Ansonsten gibt es ja noch weitere Modelle der SoundBridge, manche mit eingebauten UKW-Radio und Aktiv-Box, manche mit breiterem Display etc. Man kann somit also sicherlich sein Wunschgerät finden.

Was ich noch nicht getestet habe, ist die iTunes- und Windows Media Connect-Kompatibilität, die aber auch beworben wird, weshalb ich hier keine Probleme sehe. Bei WLAN ist das Gerät mit den 802.11b- und 802.11g-Protokollen kompatibel.

Greets,
Lestarte

One Response to “Test+Tipps: Pinnacle SoundBridge (WLAN Internet-Radio)

  • Anmerkung: Bisher habe ich leider keine Möglichkeit in Firefox gefunden, window.open für lokale HTML-Dateien dauerhaft zu erlauben. Wenn jemand mit dem komplizierten integrierten Popup-Blocker zurecht kommt, kann er mir gerne mal eine Einführung geben…
    In 90% der Fälle klappt ein Direkt-Klick aus der Favbar auf ein window.open bei mir jedenfalls nicht :/

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