Bioshock und der nervige Kopierschutz

Da kauft man sich mal wieder nach langer Zeit ein paar Spiele, und natürlich muss es einen Ausreisser geben: Bioshock. Dieses Spiel erwartet wie viele andere auch, bei jedem Start die CD/DVD im Laufwerk. Warum das so ist? Nun, wegen dem Kopierschutz auf der Bioshock-DVD. (Wobei ich zum Glück diese erste, damals anscheinend eingeführte Aktivierungsprozedur nicht mitbekommen habe, weil ich das Spiel jetzt erst gekauft habe).

Einige Spielehersteller haben inzwischen zwar begriffen, dass diese Form der CopyProtection (meist SecuROM) nicht viel bringt und lassen den ehrlichen Spieler damit zufrieden. Zur Not kann man sich ja bei vielen Spielen noch einen NoDVD-Patch besorgen, damit man wenn man den (Gamer-)Laptop zur Freundin mitnimmt nicht immer einen ganzen Stapel Datenträger mitschleppen muss. „Ach, ich hab heut Lust auf Bioshock – verdammt, Datenträger nicht dabei. *argh*“

Warum, liebe Spielehersteller, müssen sich diejenigen, die sich Spiele legal kaufen, mit solch einem nervigen Scheiss rumschlagen?

Jeder andere nämlich, der Rips aus dem Netz benutzt, hat diese Sorgen doch ohnehin nicht. Wen trifft es also wieder mal? Die ehrlichen Käufer. Das ist einfach das Letzte… Das ist genau wie mit den Warnungen im Kino, keine Raubkopien zu erstellen – wer sieht diese? Der zahlende Kinokarten-Käufer.

Denkt mal drüber nach, liebe Spielehersteller. Es trübt den Spaßfaktor derbe.

Genau wie Zwangs-Patch-Aktualisierungen direkt nach der Installation. Vielleicht kann/will man gerade nicht online gehen, wenn man ein Spiel installiert? Vielleicht möchte man lieber einen NoDVD-Patch und die 1.0-Version eines Spieles benutzen, als einen aktuellen Patch draufhaben zu müssen und dann eben keinen funktionierenden NoDVD-Patch zu finden. Oder noch schlimmer, aber dennoch sehr gut vorstellbar: Der Patch-Server des Spiele-Herstellers ist nicht mehr am Leben.

Warum muss man so viel Aufwand treiben – es ist doch so sinnlose Zeitverschwendung.

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