Betreibt Google die eigenen Seiten mit Hidden Content?

Der absolute Hit zum Jahresausklang:

Google betreibt seine eigenen Seiten mit Hidden Content – entgegen ihrer eigenen Suchmaschinen-Richtlinien. Ist das wiklich wahr? KANN das wahr sein?
Ja, leider. Überprüft es selbst.

Auf einer normalen (UK-)Suchmaschinenergebnisseite (SERP) von Big G, z.B. bei Suche nach new york hotels, wird im Quellcode unter anderem Folgendes ausgegeben:

  <h2 class=hd>Search Results</h2>

Das zugehörige Stylesheet weiter oben in der Seite zeigt für die CSS-Klasse „hd“ die folgende Formatierung an:

  .hd{position:absolute;width:1px;height:1px;top:-1000em;overflow:hidden}

Whoa, Google – das ist böse!

Selbst die deutsche Suchergebnisseite ist betroffen:

  <h2 class=hd>Suchergebnisse</h2>

Weiß hier die eine Hand nicht mehr, was die andere gerade so macht?
Vielleicht sollten auch mal Mitarbeiter-Aktivitäten getrackt werden, nicht nur User ;)

In den Richtlinien stellt Google selbst allerdings zurecht die Anforderung:

„Stellen Sie zudem keinen Content für Suchmaschinen bereit, den Sie nicht für Ihre Besucher verwenden. Dies wird als „Cloaking“ bezeichnet.“ sowie auch:
„Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen.“

Still thinking about it…
Olli

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2 Kommentare

  1. Find ich interessant. Ich glaube aber, Google weiß schon genau darüber Bescheid. Falls nicht, sollten sie intern vielleicht doch mal etwas genauer schauen ;-)

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